Reise blog von Travellerspoint

Die Hausarbeit ist fertig

jetzt kanns ja losgehen

rain 13 °C
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Es is ja schon etwas her, seit ihr das letzte Mal was von mir gehört habt. Inzwischen bin ich endlich mit meiner unseligen Recherche-Arbeit fertig und fühle mich jetz richtig erleichtert. Heute steigt außerdem die erste große Party im Semester an der Ihecs. Auch wenn es mit den anderen immer noch etwas verkrampft ist, freue ich mich schon. Da kommen ja auch andere und vielleicht lernt man da noch nette Leute kennen. Und nein, ich möchte nicht dem Rat meines fürsorglichen Exfreundes folgen und mir hier nen neuen Kerl oder ne Affäre anlachen. Aber mal wieder ein bisschen tanzen wäre schön.
Julia ist heute angekommen. Sie bleibt bis Sonntag. Voll cool. Mein Zimmer ist zwar echt winzig. Aber wir arrangieren uns schon irgendwie. Das war leider alles etwas stressig heute. Ich hatte schon um 9:30 Uni. Da muss ich um 7 oder so aufstehen. Hallo? Bin ich Unternehmensberater? Neiiin, ich bin Studentin oder Journalistin, oder beides, jedenfalls bin ich nicht gewillt eine Zeit vor 9 zum Aufstehen zu akzeptieren. Und dann hat es auch noch voll fies genieselt und ich hatte keinen Schirm. Grade heute wäre also der perfekte Tag, um ihn in unserem luftlosen Kabuff in der Ihecs zu verbringen, da hätten wir eh nichts verpasst. Aber nein, Gareth hatte ja zum Rundgang durchs EU-Quarter geladen. Dabei ist es - ja, ich bin ignorant, aber erwähnte ich den Regen? - vollkommen uninteressant wer in welchem Gebäude haust, residiert, wie auch immer. Jedenfalls kann ich das auch im Stadtplan nachschlagen während ich gemütlich mit Cafe und Croissant im Cafe sitze. Und wenns sein muss, kann ich mir bei Google die Fotos angucken. Jedenfalls hat er uns ewig durch die Stadt gezerrt, bis wir wieder an diesem einen Platz nicht weit von mir ankamen, wo wir schonmal waren. Das hilft euch weiter, ne? Mir schon, ich dachte: "Klasse, jetzt kannste dich abseilen und Julia die Tür auf machen." Aber nein, wir hatten ja noch eine Verabredung bei einem Lobbyunternehmen. Das war naja, ganz ok, aber eben mal wieder von nem PR-Typen gemacht. Der verklickerte uns dann die Infos und wenn wir ne Frage stellten sagte er "Das ist eine gute Frage" und antwortete einfach irgendwas. Dann klingelte plötzlich mein Handy. Ich dachte mir schon, dass bestimmt irgendwas mit Julia sei und versuchte dann an die Message auf der Mailbox dran zu kommen, aber nein, ich hatte sie ja noch nicht eingerichtet. Das musste ich erst machen. Gott, wie heißt es bei den Mädels: "Es ist Zeit schreiend im Kreis zu laufen!" Oh ja. Please choose your language. Ihre Sprraache ist Deitsch. ... und so weiter. Ich könnt mir noch im Nachhinein die Haare raufen. Jedenfalls war Julias Botschaft, dass niemand da war um sie rein zu lassen und das sie sich n Cafe sucht. Zum Glück waren meine Nachbarn da. Da habe ich dann meinen Schlüssel geholt und mich auf die Suche nach Julia gemacht.
Viel Zeit hatten wir dann aber nicht. Es war etwa 12 und um 13 Uhr musste ich wieder los zur nächsten Exkursion. Erstmal haben wir uns eingerichtete, dann haben wir Essen vom Inder geholt und während ihres aufwärmte musste ich schon wieder los. Ohne Frühstück übrigens. Dieser Ausflug war der absolut schlimmste bisher. Es ging zu einer "Commuication Agency". Einer recht großen, wie ich das einschätzen konnte. Die quasi von der Idee bis zum Design und verschiedenen Events alles liefern. Leider interessiert mich das absolut nicht. Der Raum war noch stickiger als unser Press Room und dann fanden die sich irgendwie auch selbst viel spannender als wir sie.
Nach DREI Stunden mittelmäßig langweiligen Präsentationen waren wir endlich erlöst. Ich bin dann nach Hause. Endlich durfte ich mein Curry-Huhn essen. Danach sind Julia und ich einkaufen gewesen. Und schließlich haben wir ganz spontan noch in einer kleinen Kneipe halt gemacht um ein Bier zu trinken. Ich hatte ein Framboise. Das ist eher Kindersekt. Aber lecker. So, und jetzt muss ich mal überlegen was ich gleich anzieh :)

Eingestellt von Kirjava 21:34 Archiviert in Belgien Kommentare (0)

Tag 3

Mit Gary und einem Ausflug zu Euractiv.com ... dessen Sinn sich mir noch nicht ganz erschlossen hat

overcast 16 °C
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Im Moment rätsel ich grade mal wieder ein bisschen. Unter anderem über eine Kommilitonin. Die wäre ja grade fast ausgetickt, als wir nach Hause gelaufen sind. Immer dieser Stress. Zugegeben, wir waren da schon länger unterwegs und sie hatte hohe Schuhe an. Das mag jetzt tussig klingen, aber Brüssel ist tatsächlich ziemlich Highheels-unfreundlich. Kann ja sein, dass Kopfsteinplaster in der City schön anzusehen ist, aber zum Laufen ist das hier selbst mit Sneakers nicht so der Brüller. Außerdem sind die Gehwege so schmal, oder so verbaut, dreckig ... das man dauernd auf die Straße ausweichen muss. Und wenn dann die Autos nur cm an einem vorbei rasen, so, dass man sich fragt, ob die einen überhaupt gesehn haben, braucht man einen festen Stand. Und wie schon gesagt, wir waren schon länger unterwegs. Wir waren nämlich bei der "Redaktion" von Euraktiv. Ich setzte das Redaktion mal in Anführungszeichen, weil ich auf der Website und auch durch den Vortrag dort nicht richtig schlau geworden bin, was genau die da machen. Es hat den Anschein, als wenn dort vorallem PR gemacht wird, aber ich weiß es nicht. Überhaupt habe ich den Sinn nicht richtig verstanden, warum wir dort extra hinfahren mussten, denn der, der da den Vortrag gehalten hat, wird bei uns auch unterrichten, von daher ... aber immerhin waren wir in dem Gebäude. das ist ein riesen Pressehaus. Da sitzen die DPA; der Stern, BBC, Bloomberg und ... Al Jazeera. Alle unter einem Dach. Marco meinte schon, wir müssten nen Stapel Bewerbungen mitnehmen und dan einfach durch alle Büros gehen. Jedenfalls haben wir da nicht viel mehr gemacht als die obligatorische Vorstellungsrunde zum 10000sten Mal zu absolvieren. Immerhin bekommt so keiner ne Identitätskrise. Mann müsste mal irgendeinen Mist erzählen. Alle was anderes. Sowas wie "... ich bin Philine, 20 und lesbisch ..." Aber naja, ich glaube diese Art Mist kommt erst nach der "Ich bin so cool ich kann so viel saufen"-Phase ... und über die sind wir noch noch nicht hinweg :)
Danach hat uns Jean das E-Parlament gezeigt. Die Begeisterung hätte größer sein können. Aber es ist eben auch nur ein großes Glashaus mit alter Fassade und ner Schlange schwarzer Mercedes-Taxis vor der Tür. Und mit Jungs bei denen man sich denkt "Na, Schätzchen, den Anzug haste dir aber auch extra für heute gekauft" Jedenfalls haben wir dann gesagt, wir wollten lieber zu dieser einen Pommesbude, die da so total toll sein sollte. Da mussten wir dann auch wieder hin laufen. Gestartete waren wir natürlich am Berlaymont, der Metro Schumann. Ich habe echt nichts gegen laufen. Auch nicht auf Hacken, aber ich bins auch echt gewohnt. So sieht man finde ich viel mehr. Jean hatte absolut keine Ahnung, wo wir lang mussten, der Arme. Und dann die quengeligen Groupies führen müssen. Das erinnerte mich schon ziemlich stark ans Zeltlager :) Naja, jedenfalls hatten wir ja Karten und eine leichte Ahnung davon wo wir hin wollten, Merete und Sarah sei Dank :) Als wir dann bei der Pommesbude ankamen, nach etwa 20 Minuten denke ich, fragte ich mich echt, was daran jetzt so besonders toll sein sollte. Es war einfach ein Pavillion auf einem Platz am Arsch der Stadt. Und das stimmt sogar, es ist echt weit bis zu allem anderen wichtigen. Sei es Berlaymont, oder die Ihecs. Und die Pommes, naja, ich bin eben eine kulinarische Katastrophe, ich steh auf MC's Pommes, oder diese dicken, die auch nach Kartoffel schmecken. Aber diese hier, waren anscheinend schon vor laaaaaaanger Zeit zum ersten Mal frittert worden. Haben sich schöööön mit Fett vollgesaugt und beim zweiten Mal frittieren waren sie so fest (nicht kross, kross wäre ja klasse), dass sie fast zu beißen waren wie Karamel. Ihr hättet mal die Tauben sehen sollen. Die haben sich bestimmt auch gewundert über die Stein-Pommes Jedenfalls ist das Dingens sogar im Guide empfohlen, aber vermutlich kennt einfach der Besitzer die richtigen Leute. -.-
Jedenfalls haben wir uns dann alle mit diesen Pommes vollgestopft und wollten danach nach Hause. Ich wollte wieder laufen. Wie gesagt, Ich mag laufen und zur Metro wäre es eh fast genauso weit gewesen wie zu mir. Von daher ... Die anderen wohnen ganz verstreut. Aber die Mädels, die bei mir in der Nähe wohnen, meinten, sie gehen mit Tom, Jean musste auch in unsere Richtung, Tom wollte mit Jean gehen, ich meinte ich geh dann auch mit und die Mädels wollten ja mit Tom gehen. Gecheckt? Jedenfalls waren wir dann doch wieder ne größere Gruppe. Nach etwa 10 Minuten wurden dann die ersten Fragen laut, wann denn die Metro käme, naja und als ich dann meinte, wir würden laufen, habe ich quasi auch den ganzen Ärger abbekommen. Vorallem eben von dieser Kommilitonin und obwohl ich mir vorgenommen habe, einmal mehr den Mund zu halten, tja, ist mir dann da der Kragen geplatz und ich habe alle Arroganz rausgelassen die ich aufbringen konnte. Ich fürchte, mit der habe ich es mir fürs Erste verscherzt. Naja, Schade.

Eingestellt von Kirjava 18:52 Archiviert in Belgien Kommentare (0)

Die ersten Schritte

und Vorlesungen ...

13 °C
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Gestern war hier der erste "Studientag". Also die erste Vorlesung und davor eine Einführung. Zu allererst habe ich schon morgens festgestellt, dass ich ganz gemütlich zur Uni laufen kann, die gleich neben dem Manneken Pis ist. Zu dieser unspektakulären Bronzefigur kann ich ja nur sagen, dass ich nicht genau verstehe, warum die so toll ist und vor allem nicht, warum sich da schon um hab 10 die koreanischen Massen dran vorbeischieben um sich mit nem Victory-Zeichen davor fotografieren zu lassen und sich dann von einer Landesgenossin völlig überteuerte Pralinen andrehen zu lassen ... ansich ist das Teil doch nur ein Bronzeklotz, oder wohlwollender gesehen, ein Kerl, der ganz furchtbar lange pinkeln kann. Vielleicht finde ich ja auch noch raus, warum er doch was besonderes ist. Das werde ich euch dann natürlich wissen lassen :)
Nachdem dann peu a peu (ja, mein Franz verbessert sich schon ;)) alle eingetrudelt waren, kam auch irgendwann Jean-Phillip, schon fast berühmt duch zig Mails, die zwischen Hahn und irgendwelchen anderen französisch heißenden Leuten hin und her geschickt wurden. Er hat auch an der Uni studiert und ist jetzt quasi unser Buddy. Er ist sehr nett und hilfsbereit. Allerdings hatte ich am Anfang echt Probleme ihn zu verstehen, weil er einen französischen Akzent hat. Aber immerhin klingt das echt nett, nicht so hart wie der deutsche Akzent :)
In unserem Kabuff, also dem Raum in dem wir lernen, ohne Fenster oder Lüftung, wartete schon Herr Hahn, mit noch zwei anderen Hochschulmitarbeitern, auch sie waren wirklich sehr nett und haben uns willkommen geheißen. Danach waren wir Mittagessen und dann hatten wir unsere erste Unterrichtsstunde. Bei Gary. Den finde ich schon cool. Laui hat erzählt, die anderen hätten schon gestichelt, ich sei verknallt. Dabei "honoriere" ich nur berufliche Leistungen. Das klingt vielleicht gestelzt, ist aber so. Da kann ja einer noch so viel Geld haben, wenn er im Beruf nicht so viel erreicht hat, kann ich mich da nicht so für begeistern. Erben kann jeder. Jedenfalls hat Gary (den wir natürlich nicht dutzen, aber ich lass mal die Nachnamen weg) ganz gut angefangen. Mit nem Quiz über Europa und dann mit endlosen Daten. Aber weil ich mich so konzentrieren muss, dass ich das alles verstehe, weils ja auf Englisch ist, war es einfach zuzuhören.
Danach dachte ich, ich guck nochmal nach nem Park hier in der Nähe, wo ich joggen gehen könnte, aber ich war so fertig, dass ich grade noch mal einkaufen war und sonst nichts gemacht habe. Nichtmal gekocht hab ich :)
Es ist echt cool hier in meinem Mini-Zimmer, ich gar nicht sagen, warum speziell, aber ich fühl mich echt wohl.
Gleich parallel zu meiner Straße ist eine große Einkaufsstraße, mit Vero Moda und H&M, da sind die Klamotten aus irgendeinem Grund billiger als bei uns und ich hab das Gefühl, jedenfalls bei H&M, die haben auch ne andere Kollektion. Naja, egal, ich spare ja eh :) Aber auf der Straße ist auch ein Supermarkt, ein Kino und noch 1000 anderer Kram. im Supermarkt habe ich echt lange suchen müssen bis ich alles hatte. Beim Joghurt habe ich bestimmt ne halbe Stunde gestanden, ich hatte keine Ahnung, was da was war. Denn ich boykottiere ja Light-Produkte, irgendwie hatten die aber keine Normalen. Naja, vermutlich habe ich da irgendwas missgedeutet. Und am Ende habe ich sogar meinen ersten ganzen Satz auf Französisch rausbekommen. "Pardon moi, est-ce que vous pouvez m'aider. Je cherche les filters du café." Keine Ahnung was Kaffeefilter auf Französisch heiß, aber ich habe tatsächlich welche bekommen :) und der Typ war sehr charmant. Ich überlege grade ein bisschen wegen der anderen. Ich verstehe nicht, was mit denen los ist. Naja, wir werden sehen. Heute war dann auch wieder gut. Nur laaaang. Zweimal zwei Stunden am Stück in unserem Kabuff sitzen ist schon echt blöd. Irgendwer kam dann irgendwann auf die fixe Idee, den Fan anzumachen, ganz toll. Da flogen dann die nicht getackterten Skripte durch den Raum. (Okay, und ich war eh schon agressiv, weil ich vergessen hatte zu frühstücken und zu faul war mir Mittags noch was zu holen und als dann noch dauernd meine Haare ins Gesicht wehten, wäre ich echt gern mal richtig ausgerastet :) ) Dafür war der Dozent interessant. Wie gesagt, bekomme ich hier viel mehr mit. Allerdings hab ich mich an manchen Stellen gefragt, ob der wohl jemals aufhört zu reden. Wirklich. Aber er hat sich mit der Präsentation echt Mühe gegeben und das muss man ja auch beachten.

Eingestellt von Kirjava 19:16 Archiviert in Belgien Kommentare (0)

Anreise ...

... aber was für eine.

sunny 20 °C
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So sitze ich also grade in meinem geschätzten 10qm-Zimmer an meinem College-Block großen Tisch und schreibe euch den ersten Blogeintrag. Für die nächsten 5 Wochen werde ich hier wohnen und an der IHECS ein paar Kurse besuchen. Zusammen mit meinem ganzen Semester. Allerdings sind das nur 23 Leute.
"Hier" das ist im Moment Brüssel. In einer Wohnung in Ixelles im Viertel der Arfikaans. Meine Wohnung besteht aus einem Schlafzimmer, einer Küche und einem Flur. Erst dachte ich, ich bekomm den ganzen Kram, den ich mitgebracht habe hier nie unter. Aber ich habs geschafft und es ist noch dazu echt gemütlich. Ja, Fotos habe ich schon, aber da ich meinen Kartenleser zu Hause vergessen habe, müssen die noch warten. Sowas ne, ich kauf mir extra für sowas nen Kartenleser und dann vergesse ich ihn. Tztztz.
Wie gesagt, bin ich grade erst angekommen. Endlich!!!!! Wenn ich allein her gefahren wäre, hätte ich echt die Krise bekommen :) Denn heute war in Brüssel Autofreier Sonntag. Da denkt man, juhu, ich kann mit meinem Auto bis vor die Haustür fahren und deswegen alles mitnehmen was ich will, auch das 10. Paar Schuhe... nein, pech... meine Mutter und ich sind nichtmal auf den äußersten Autobahnring gekommen. Der nächste Gedanke war: "Ach, die vielen Polizisten hier, da wird es wohl einen geben, der uns sagen kann, wie wir in die Stadt kommen". Falsch! Keiner, den wir getroffen haben, konnte mehr als zwei Sätze. Mein Französisch beschränkt sich zwar nicht auf "Voulez vous couche avec moi?", trotzdem reicht es grade, um im Restaurant n Bier zu bestellen. (Meine Rechtschreibung im Französischen in übrigens noch mieser als im Deutschen und das liegt leider nicht an den Tippfehlern) Mit Ach und Krach haben wir dann schließlich eine Metrostation gefunden - Stokkel ... ich glaube das ist die letzte Station vor dem Nirgendwo! Das zweite Problem, oder auch das dritte, wie mans nimmt, war dann mein Gepäck. Wie gesagt, habe ich mit dem Gedanken gepackt, dass ich das ja alles nicht weit tragen muss... also hatte ich einen Klamottenkoffer, ein Kopfkissen, eine Tasche zum Hängen, eine Sporttasche und die schon erwähnten Schuhe in einer Extratüte. Oh, und einen Fresskorb und eine Fresstasche von Mama. Das alles auf einmal transportieren zu wollen wäre zwecklos gewesen. Also sind wir zweimal gefahren. Die Metro war total überfüllt, wie Metros das so an sich haben, aber wenn man so voll beladen ist, ist das besonders nervig. Man ich war so genervt. das ging ja echt gut los. Dafür ist dieses Haus hier wirklich schön. Nagut, es ist schon voll brüsselig. Zwar mit Stuckdecken unten und einer schicken Fassade, aber mit engen Zimmern und Gasboiler. Mein Zimmer ist von einem Doppelbett fast vollständig ausgefüllt und es hat nur einen winzigen Tisch. dafür habe ich eine Küche und ein Bad für mich allein. Eigentlich ist die ganze Etage meins :) Und das Zimmer geht auf den Garten raus. Ich finds super. Das ist ein richtiges Studentenzimmer. Unten wohnt noch ein Deutscher hat die Vermieterin gesagt, vielleicht geh ich da nachher mal gucken.
Vorhin, nach dem Schleppen, haben wir uns noch mit Walter, einem ehemaligen Kollegen meiner Mutter getroffen, der schon länger hier in Brüssel arbeitet. Wir haben uns einmal kurz im EU-Viertel umgesehn und waren dann was essen.
Und jetzt ist meine Mum nach Hause gefahren und ich habe ausgepackt. Es ist wirklich super gemütlich hier. Ich schmeiß mich jetzt in meinen Gammelkram und gucke noch nen Film. Im Bett :) Noch ein Vorteil, wenn das Zimmer so klein ist, dann reicht das Kabel bis ins Bett .... ohne dass man es umstöpseln muss. Toll ne :)

Eingestellt von Kirjava 19:28 Archiviert in Belgien Tagged living_abroad Kommentare (0)

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